Vinylboden selbst verlegen

  • Der Start beim Verlegen

    Am besten legt man drei bis vier Pakete mit Bodenbelag neben sich beim Verlegen, damit man immer wieder aus verschiedenen Paketen passende Dielen rausgreifen kann. Jedes Stück hat an einer Seite die Nut und an der anderen Seite die Feder. Fängt man mit dem Verlegen kann, ist es ganz wichtig, die breite Seite in Arbeitsrichtung zu legen. Die schmale Fläche gehört an die Wand.

  • Die erste Reihe

    Die Verlegung startet immer von links nach rechts. Gerade in der ersten Reihe muss genau gearbeitet werden. Die Stirnseiten sind exakt passend aneinander zu legen und an der Flucht auszurichten. Am besten wird am Rand noch einmal nachgefühlt, ob wirklich nichts übersteht. Das ist für die nachfolgenden Reihen enorm wichtig. Zur Wand hin werden 5 mm Platz gelassen. Reststücke können später als Keile dienen. So braucht man sich nicht extra welche zu besorgen.

  • Der erste Beschnitt

    Das letzte Stück in der Reihe wird zugeschnitten. Dafür dreht man das angepasste Stück einmal um 180 Grad und legt es verkehrtherum an die Wand. So kann  man auf der Rückseite mit einem Bleistift die korrekte Länge markieren. Diese Maß überträgt man auf die Vorderseite und macht unter Zuhilfenahme des Winkels einen Strich über die gesamte Breite.

    An diesem Strich entlang wird mit dem Cuttermesser und dem Winkel ein Schnitt gemacht. Das reicht aus, um das Stück anschließend einfach an dieser Stelle durchzubrechen. Das zugeschnittene Teil passt man nun ein.

  • Ab der zweiten Reihe

    Los geht es mit der Verlegung des in der ersten Reihe übriggebliebenen Stücks. So entsteht von Reihe zu Reihe ein ordentlicher Versatz. Ist das Reststück kleiner als 30 cm, wird es nicht verwendet. Das ist Ausschuss.

    Bei der Verlegung an der Kante der ersten Reihe muss nicht mehr alles neu ausgerichtet werden, denn das ist ja exakt schon geschehen. Man nimmt sich einfach immer wieder eine neue Diele. Stück für Stück werden nun angelegt. Auf keinen Fall sollte man sich die Mühe machen und erst alle Stücke dieser Reihe miteinander verbinden, um sie dann an  die erste Reihe anzulegen.

  • Lücken beseitigen

    Jedes einzelne Stück wird für sich eingepasst. Ganz wichtig ist es, zuerst die Stirnseite anzulegen. Da wird eine kleine Lücke an der Längsseite zur ersten Reihe hin sichtbar. Die beseitigt man, indem man das Brett leicht anhebt, damit es nirgendwo aneckt. Dann schlägt man ganz leicht mit den Schlagklotz an der noch offenen Längsseite entlang. Im Nu ist der Spalt geschlossen und das Brett ist drin.

    Am Ende der ersten Reihe erfolgt dann wieder der Beschnitt, wie er in der ersten Reihe erfolgt ist. So geht es in einem fort weiter mit den nächsten Reihen. Immer schön darauf achten, dass die Kanten sauber sind, damit sich die Dielen exakt einklicken lassen.